Wie funktioniert die Steuerung? Drucken


Kräfte die auf ein Flugzeug einwirken 


Hier sind die vier verschiedenen Kräfte, die während des Fluges auf ein Flugzeug wirken, dargestellt. Auf dieser Abbildung ist ein Tiefdecker zu sehen. Die Tragflächen sind unter dem Flugzeug angebracht. Es gibt auch Flugzeuge, deren Flügel sich in der Mitte oder oberhalb des Rumpfes befinden. Ebenso wurden Flugzeuge mit mehreren Tragflächen übereinander (z.B. Doppeldecker) konstruiert. Im Laufe der Geschichte wurden die unterschiedlichsten Modelle, in nahezu allen Größen, entwickelt. Doch das Grundprinzip ihres Aufbaus ist immer das gleiche.

Klicken Sie auf das Bild, um die Ruder zu bewegen
Steuerung eines Flugzeugs

 

Die meisten Flugzeuge haben einen Antrieb (entweder Düsen, Turbinen oder Motoren mit Propellern), der sie nach vorne treibt. Nur Segelflugzeuge fliegen ohne Antrieb. Die hier abgebildeten Ruderbereiche gibt es in den verschiedensten Ausführungen. In Bezug auf Position und Funktion sind sie jedoch alle gleich. An den Tragflächen befinden sich die Querruder. Die Höhen- sowie das Seitenruder sind meist am Leitwerk angebracht. Das ist das hintere Ende, also das Heck der Maschine. Es dient zur Stabilisierung des Fluges. Die Ruder sind beweglich und lenken je nach Stellung den Luftstrom in eine bestimmte Richtung ab.

 


1. Querruder: Die Querruder befinden sich an den äußeren Enden der Tragflächen und steuern die Maschine in eine rechte oder linke Schräglage. Drückt der Pilot seinen Steuerhebel z.B. nach links, bewegt sich das linke Querruder nach oben und das rechte gleichzeitig nach unten. Die linke Tragfläche wird nach unten gedrückt und die rechte nach oben. Dadurch kann das Flugzeug eine Kurve fliegen.

 

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2. Höhenruder: Mit den Höhenrudern kann der Pilot die Nase des Flugzeugs heben oder senken.  Zieht der Pilot seinen Steuerhebel z.B. nach hinten (also zu sich hin), dann bewegen sich die Höhenruder nach oben und die Nase des Flugzeuges hebt sich an. Durch das Höhenruder steigt oder sinkt die Maschine im normalen Flug.


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3. Seitenruder: Mit dem Seitenruder kann der Pilot die sogenannte Gier des Flugzeugs steuern. Die Gier eines Flugzeugs wird normalerweise mit zwei Fußpedalen kontrolliert. Das Seitenruder wird unter anderem zur Ausführung korrekter Kurvenflüge benötigt. Schiebt der Pilot das Seitenruder z.B. nach links, dreht sich das Heck des Flugzeugs nach rechts also die Nase nach links, ohne dass die Maschine ihre Schräglage verändert.

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An vielen Flugzeugen finden sich zusätzliche Ruder und Klappen. Diese werden jedoch nur in besonderen Situationen benutzt, z.B. zur Landung (dazu später mehr).